thorns and contradictions

undr:

Dr. S. J. Ruzicka
Penn Station, New York, 1929

Die jugendlichen Täter als Opfer und Rebellen? Im Nachlass eines der Jungen wurden Hitler-Bilder entdeckt.

Pohrt: “Schröder-Bilder wären schlimm. Vom Nationalsozialismus hört ein 16-Jähriger heute, wenn irgendwo wieder Gedenkveranstaltung oder Feierstunde ist. Die TV-Nachrichten bringen es dann, wie Thierse, Vollmer, Süßmuth, Schily auf Hitler schimpfen. Und der Junge überlegt: Wer solche Gegner hat, kann kein ganz übler Bursche sein. Ich täte es, wenn ich es nicht besser wüsste.”

Wird die Jugend zu wenig über die Nazis aufgeklärt?

Pohrt: “Wer sollte es tun, ohne dass ein Junge denkt: Lieber die als der?”

Wolfgang Pohrt: Über Menschen, die man außer mit dem Messer nicht verletzen kann

Juliana Herz (Elite) by Hannah Sider

Twiggy, 1966 by Helmut Newton
grantelhuber:

 
Die paar Menschen, zu denen die Wahrheit sich geflüchtet hat, erscheinen als lächerliche Rechthaber, die eine bombastische Sprache führen und nichts hinter sich haben. Die unangenehmste Entdeckung, zu welcher der Materialismus führt, ist der Umstand, daß die Vernunft nur existiert, sofern sie ein natürliches Subjekt hinter sich hat.
Max Horkheimer, Brief an Pollock, 1937 (via die-oednis-in-uns)
backspaceforward:

Olivia Frederikke @ Le Management (Denmark)
All the faces unforgettable in dusk
Will blend to yours,
And the footsteps like a thousand overtures
Will blend to yours,
And there will be more drunkenness than wine
In the softness of your eyes on mine.
F. Scott Fitzgerald, City Dusk (via fitzgeraldquotes)